Über ein Monat ist seit Midsommar und dem letzten Blogbeitrag vergangen. Es war ein sehr schöner Juli für mich, ich habe viel Zeit in der Natur verbracht, war oft in den umliegenden Seen schwimmen, bin geritten und durfte auf Pferde, Hunde und Katzen aufpassen. In unserem Sportverein konnte ich außerdem ein weiteres Hobby wieder aufleben lassen: wir haben ein Beachvolleyballnetz und -bälle angeschafft und hatten einige schöne Sommerabende auf dem Sportplatz… Zudem gab es Grillabende daheim oder bei Freunden, Wanderungen im Glaskogen und ein paar nette Gäste im AirBnB.

In unserem Garten wächst und gedeiht einiges. Das Wetter im Juni und Juli war lange Zeit sehr warm, viele Tage am Stück um die 28 Grad und kaum Regen. Aus unserem Folientunnel konnten wir seitdem schon Zucchini, Basilikum, Karotten und Mangold ernten, aus den Beeten Radieschen und Salat, am Zaun entlang Erbsenschoten, dann natürlich die Erdbeeren, Himbeeren und schwarzen wie roten Johannisbeeren aus dem Garten…

Inzwischen hat das Wetter Ende Juli umgeschlagen und ist seitdem meist bewölkt, regnerisch und heute auch ziemlich stürmisch. Was das für die Kartoffeln im Acker bedeutet, werden wir sehen – es ist möglich, dass es zu feucht ist und sie faulen, aber wir warten ab und lassen uns bei der Ernte überraschen.

Gerade ist auch die Zeit für Beeren und Pilze gekommen. Es gab schon ein paar Portionen Pfifferlinge zum Abendessen und einige Kilo Beeren sind in die Gefriertruhe gekommen als Vorrat für den Winter. In anderen Gärten durften wir Stachelbeeren und weitere Johannisbeeren pflücken. Zum gezielten Sammeln von Preiselbeeren und Blaubeeren in den Wäldern dagegen sind wir noch nicht gekommen bisher, das versuchen wir die nächste Zeit noch zu machen.

Während in Bayern die Sommerferien gerade erst losgegangen sind, starte ich diesen Freitag schon ins nächste Schuljahr. „Schon“ – nach fast zwei Monaten Ferien für die Lehrkräfte und sogar noch längeren für die Kinder, da das Schuljahr für sie erst zehn Tage später beginnt. Dass man hier nicht gezwungen ist, seine Schuljahresplanung entweder in den eigenen (in meinem Fall unbezahlten) Ferien oder bereits parallel zum Unterrichtschaos in den ersten Tagen des Schuljahres zusätzlich zu machen, sondern man hier mehr als eine Woche bezahlte Arbeitszeit zur Vorbereitung gemeinsam im Kollegium hat, macht den Start um vieles leichter und ich freue mich sehr darauf. Ab Mitte September dann, wenn mein Online-Unterricht an den restlichen beiden Tagen zusätzlich zur Arbeit vor Ort beginnt, wird viel zu tun sein, aber auch darauf freue ich mich…
















