Wieder ist eine längere Zeit vergangen seit dem letzten Update hier im Blog. Es ist viel passiert seit März! Hier also eine kleine Zusammenfassung der letzten Wochen.
Eine der ersten Sachen, die wir hier in Schweden angeschafft haben, war eine Angel-Ausrüstung. Jetzt war es soweit und ich habe sie ausprobiert – nicht „erfolgreich“ in Bezug auf Fischfang, aber ein toller Abend am See!

Mit Diego, von dem ich im letzten Beitrag geschrieben habe, mache ich bisher meistens Waldspaziergänge und Bodenarbeit über Stangen…


Eine größere Aktion betrifft unsere Terrasse. Diese hat Jost hochdruckgereinigt und neu gestrichen, zudem hat er Beete um sie herum angelegt. Ich habe Hochbeete gebaut, die er wiederum angepflanzt hat… Wir freuen uns auf schöne Sommerabende umgeben von Blumen und Gemüse.

Und auch die anderen Abschnitte des Grundstücks werden dieses Jahr wieder ausgiebig genutzt. Die Bodendielen des Gewächshauses haben wir herausgenommen, die Fläche mit Kies und Filz abgedeckt und dann das Holz wieder montiert, so dass es hoffentlich unkraut- und einigermaßen ameisensicher ist.
Das Kartoffelfeld wurde gepflügt und gefräst, fünf Kilo der Sorte Amandine sind darin angepflanzt und sprießen bereits ein bisschen.
Um das leidige Wühlmaus-Thema hoffentlich ein Stück weit in den Griff zu kriegen, haben wir dieses Jahr mit Unterstützung vieler hilfreicher Nachbarn auch andere Teile des Grundstücks großflächig pflügen lassen.
Auch auf den restlichen Flächen um das Haus herum versuchen wir die Pflanzen per Sense relativ niedrig zu halten, damit die Nager sich dort nicht allzu sehr wohlfühlen.
Nachdem wir es dieses Jahr leider nicht geschafft haben, unseren Folientunnel vom Einstürzen durch die Schneelast zu bewahren, haben wir ihn abgebaut. In dem gegen Rehe umzäunten Stück befinden sich aber weiterhin viele verschiedene Gemüsebeete.


Zu guter Letzt noch die Neuigkeit, die in der Überschrift schon angekündigt ist: wir haben wieder Tiere! Drei Enten und sechs junge Hühner sind heute in den Stall eingezogen, bleiben dort erstmal eine Weile drin und dürfen dann das Außengehege erkunden – und die Enten planmäßig sogar das ganze Grundstück, um sich um die Schnecken zu kümmern… Ich hoffe, dass sie alle ein genau so gutes und sicheres, krankheits-, unfall- und raubtierfreies Leben haben, wie unsere ersten elf es hatten!




















