80) Menü

Gestern Abend hat mein Mann ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü für uns und unseren Besuch gekocht. Die Vorspeise war eine Rahmsuppe aus ein paar Kartoffeln und selbst angebauter Kapuzinerkresse, inklusive deren Blüten als essbare Garnierung.

Am Nachmittag waren wir am See Rinnen spazieren und haben wieder Pilze gesammelt. Diese Pfifferlinge gab es anschließend, nachdem wir sie zusammen geputzt haben, als zweiten Gang in Butter und mit Zwiebeln angebraten.

Als Hauptgericht hat er das letzte, große Stück Elchfleisch zubereitet, das wir bei der Jagd letztes Jahr bekommen haben (siehe Beiträge 13, 20, 21). Die Frühlingszwiebeln im Kartoffelbrei kamen aus unserem Beet, und dazu Senf, Bacon, Tomatensauce…

Der Nachtisch bestand aus Vanilleeis mit frisch gekochtem, warmem Rhabarber-Kompott und unserem letztens hergestellten Rosenblütensirup. Es war der rosane Sirup, also der vom Strauch auf dem Nachbarsgrundstück (Beiträge 76 und 79). Zum Abendessen gab es als Getränk eine Limonade mit Zitrone und Giersch, der, ebenso wie der Rhabarber, aus unserem Garten stammt (Beiträge 65 und 71)…

79) Pilzsaison

Wir hätten nicht damit gerechnet, dass Anfang Juli hier schon die ersten Pfifferlinge kommen, aber so ist es… Am Rinnen, wo wir sie heute gesammelt haben, waren hunderte kleine Frösche unterwegs. Nach vielen heißen Tagen kühlt es gerade deutlich ab und regnet öfter.

Rosen- und Holunderblütensirup

78) „Sponsored content“

Nur eine Information: Seit ein paar Tagen kommt unter den Einträgen hier anscheinend „Sponsored Content“ mit Links zu anderen Blogs, Artikeln, Webseiten etc… das wurde von WordPress so eingestellt und hat nichts mit mir zu tun, aber es wäre für mich kostenpflichtig, das abzustellen. Vorerst bleibt es da und stört euch hoffentlich nicht besonders.

77) Heizung

Seit ein paar Wochen haben wir unsere Heizung abgeschaltet und verzichten auf warmes Wasser. Zum Abspülen wird es im Wasserkocher aufgewärmt und geduscht wird kalt. Zur Not gäbe es ja auch noch das Bad in den Hütten mit Boiler, den man einschalten könnte. Ich bin sehr zufrieden damit und bin froh über die Unabhängigkeit. Einerseits darüber, dass wir im eigenen Haus diese Entscheidung einfach treffen können (in einer Wohnung müssten ja alle Parteien zustimmen), und auch über die vielleicht nötige „Robustheit“ dafür. Wir haben den ganzen Herbst und Winter ohne fließendes Warmwasser gewohnt, da ist das jetzt im Sommer eigentlich überhaupt kein Thema. Und wir sparen Öl und Geld.

  • Oben links: die Bohnen haben inzwischen Schnüre bekommen, um am Geländer hoch zu wachsen.
  • Oben rechts: Die ersten Sprossen kommen in den beiden neuen Beeten zum Vorschein.
  • Unten links: Eine neue Ladung Rosensirup ist angesetzt, diesmal mit farbigen Blüten aus dem Garten einer Nachbarin.
  • Unten rechts: die ersten Kürbisse sind da, klein und fein…

Im Garten sind natürlich die nächsten blühenden Pflanzen zu sehen, besonders Pfingstrosen, Wildrosen, Mohn… und nach wie vor die Feuerlilien!

76) Rosensirup

Von dem riesigen Wildrosenstrauch hinter unserem Haus haben wir letztens eine große Schüssel voller Blütenblätter gesammelt. Sie wurden in warmem Zuckerwaser mit etwas Ascorbinsäure eingelegt, das Ganze hat dann drei Tage gezogen und heute hat mein Mann den Sirup ausgesiebt und in verschließbare Gläser abgefüllt. Schmeckt hervorragend!