Heute haben wir einen der ersten „landwirtschaftlichen“ Schritte unternommen, um uns ab diesem Sommer zunehmend mit eigenen Nahrungsmitteln zu versorgen. Auf unserem ursprünglichen Grundstück stehen zwei relativ junge Obstbäume, und im Garten des neuen Hauses stehen vier ziemlich große. Allerdings wurden sie in den letzten Jahren nicht geschnitten, wodurch sie eher chaotisch gewachsen sind und sich beispielsweise schon weit unten in mehrere Stämme aufteilen. Um den ersten davon haben wir uns heute gekümmert, der Rest kommt demnächst noch dran.
Bei den Stämmen war das Gras unten bereits durch die Vorbesitzerin kreisförmig entfernt worden, damit es dem Baum kein Wasser und keine Nährstoffe wegnimmt. In die Obstbäume hatten wir von Anfang an die Futterspender gehängt, so dass der Boden dort gezielt durch die Vögel gedüngt wird. Die Kohlmeisen, Blaumeisen, Gimpel etc. freuen sich!

Wir haben vom ersten Baum heute viele Äste entfernt, die nach unten oder in Richtung Mitte des Baumes gewachsen sind. Steil nach oben wachsen viele Wassertriebe, die nur zu tragendem Fruchtholz werden, wenn man sie zur Seite bindet. Das haben wir bei einem solchen Zweig dann auch schon gemacht und ihn seitlich festgeknotet.
Viel praktische Erfahrung haben wir mit Obstbäumen bisher beide nicht. Wir haben uns aber darüber informiert und ich bin zuversichtlich, dass der Baum es aushält und hoffentlich gut weiter wächst! 🍎🍏





