100) Kleine Umfrage

Diesen Blog habe ich begonnen für alle, die mich und uns persönlich kennen. Familie, Freunde, Kollegen, Schüler und Bekannte können hier auf dem Laufenden bleiben, ohne dass ich jedem einzeln alles erzähle. Nach und nach ist die Leserschaft ein gutes Stück gewachsen, was mich freut.

Es wird natürlich auch zukünftig nichts wegfallen für alle, die den Blog gut finden, so wie er ist. Ich schreibe weiterhin über alles mögliche, was mir interessant oder erwähnenswert erscheint. Zusätzlich überlegen wir, ein paar Ergänzungen einzubauen. Dazu wäre es toll, wenn ihr bitte kurz an der folgenden Umfrage teilnehmen würdet. Falls ihr weitere Anregungen habt, die nicht durch die Antworten abgedeckt sind, könnt ihr gerne einen Kommentar verfassen, mir einfach schreiben oder das nagelneue Kontaktformular benutzen. Vielen Dank!

(Bei den beiden Fragen, in denen es mehrere Möglichkeiten zum Ankreuzen gibt, muss man anschließend auf „Senden“ klicken.)

99) Bessere Fotos

Großer Wagen / Bär

Erinnert ihr euch an den Nebensatz im Polarlicht-Beitrag, dass mein Handy nachts keine guten Fotos macht? Damit ist jetzt Schluss! 🌜⭐ Das nächste Nordlicht kann kommen…

Zukünftig werden Bilder und Videos – natürlich auch tagsüber – eine bessere Qualität haben. Und um einen Elch auf einem Foto zu erkennen, ist dank des Zooms dann auch kein Kringel mehr notwendig, wie in Beitrag 83 unten 😉

98) Schwedische Insekten

Eine der ersten Aussagen, die ich oft höre, wenn ich jemandem erzähle, dass ich jetzt in Schweden lebe, ist: „Aber da gibt es viele Mücken, oder?“.

Ja, gibt es. Ich ziehe die auch ziemlich stark an und hatte in den letzten Monaten unzählige Stiche, aber mit dem BiteAway war das trotzdem gut auszuhalten. Kurz gesagt, die Mücken sind hier insektentechnisch nicht mein größtes Problem…

Fast genauso nervig fand ich die Knots, die wesentlich kleiner sind und deren Stiche mehr weh tun. Aber die waren nur an ein paar Tagen im Sommer da, das war also eigentlich auch ok.

Andere Insekten wie Zecken und Spinnen erwähne ich der Vollständigkeit halber auch, die gibt es hier natürlich ebenfalls.

Letztes Jahr bei der Elchjagd habe ich aber das erste Mal Bekanntschaft mit Elchfliegen gemacht und mich seitdem das ganze Jahr über mental darauf vorbereiten müssen, dass ihre Saison irgendwann wieder beginnt und sie im Herbst wieder kommen. Und jetzt ist es soweit. Auf Deutsch heißen sie Hirschlausfliegen und so sehen sie aus:

Bild: Wikimedia Commons (Tiia Monto)

Sie können auch beißen und legen dann Eier, aber das machen sie selten und ist nicht der Grund, warum ich sie als die nervigsten Insekten hier empfinde. Sie sind so flach, dass sie einfach sitzen bleiben, wenn man über sie wischt. Man spürt sie krabbeln und muss sie richtig fest mit zwei Fingern packen, um sie loszuwerden. Gestern Vormittag war das Treffen für die Vorbereitung der diesjährigen Jagd und ich hatte währenddessen bestimmt zwanzig gleichzeitig auf mir und auch daheim noch ca. fünf in den Klamotten, fünf am Rucksack und zehn in den Haaren. Letztes Jahr haben welche sogar das Duschen überstanden und sind erst abends auf dem Kopfkissen aufgetaucht. Auch gestern Nachmittag ist mir plötzlich an der Kasse eine quer übers Gesicht gekrabbelt… Eine weitere tolle Fähigkeit von ihnen ist es, die Flügel abwerfen zu können (wofür auch immer das evolutionär nützlich ist…), die man dementsprechend auch einzeln irgendwo an sich hängen finden kann.

Noch schlimmer sind eigentlich nur die anschließenden Phantom-Elchfliegen, die man noch Stunden nach einem Waldspaziergang überall zu spüren glaubt und die man mit hektischen Verrenkungen oder einem panischen „Ist da eine?!“ zu erwischen versucht…

97) Neue Beete

Wie schon in den Beiträgen 74 und 75 beschrieben, haben wir gestern mit einem ausgeliehenen Anhänger zwei volle Ladungen kompostierten Pferdemist vom Nachbarsgrundstück geholt.

Zuvor hatte mein Mann bereits zwei weitere grundsätzlich schon vorhandene Beete vorbereitet, die wir diesen Sommer über noch nicht genutzt hatten. Sie waren komplett eingewachsen und von Lupinen überwuchert. Er hat den Weg dort hin gemäht, sie freigelegt und umgegraben.

Auf einer Schicht Kartons hat er in der Nähe der Einfahrt begonnen, einen Kartoffelacker für nächstes Jahr anzulegen.

Weiterhin hat er dann sowohl unser bisheriges Hügelbeet hier am Haus als auch die beiden neuen Beete mit dem Kompost bedeckt, so dass das alles im Winter einziehen kann und dem Boden viele Nährstoffe zugeführt werden.

Ein weiteres Beet neben einem der Schuppen hat er heute bearbeitet, für diese Fläche holen wir morgen noch eine Portion Mist. Unsere Anbaufläche wird nächstes Jahr dadurch insgesamt voraussichtlich mehr als doppelt so groß werden.

96) Wiesen gemäht

Gestern Abend hatte ich bei noch relativ hellem Licht eine ziemlich nahe Begegnung mit einer Elchkuh und ihrem Kalb vom Auto aus an einem Feld, man konnte sie kauen und schnaufen hören:

Einen anderen Elch haben wir vor wenigen Tagen abends von der Haustür aus im Nebel gesehen:

Weiterhin verarbeiten wir momentan viele Lebensmittel, wie beispielsweise diese von meinem Mann gesammelten Preiselbeeren, die bereits eingefroren wurden. Unsere Bohnen gab es gestern zum Abendessen, die riesigen Zucchini werden eingekocht, bald ernten wir die restlichen beiden Kürbisse…

Ein paar Sonnenblumen hatten wir gezielt angepflanzt, andere sind unter den Apfelbäumen durch das im Winter aufgehängte Vogelfutter dort gewachsen. Die Äpfel haben wir mittlerweile auch schon gepflückt und mit Vanille zu Mus verarbeitet.

Einer unserer Nachbarn hat vorgestern netterweise auf unseren Grundstücken mit seinem Traktor die hohen Grasflächen gemäht und dadurch „winterfest“ gemacht. Hier ist ein kleiner Rundgang: