14) Glaskogen

Erstmal: Ich weiß ja nicht, ob ehemalige Schülerinnen und Schüler von mir diesen Blog hier mitlesen, aber ich wünsche euch jedenfalls einen guten Start heute nach den Sommerferien! 🙂

Das Naturreservat Glaskogen ist ungefähr eine dreißigminütige Autofahrt Richtung Südosten von uns entfernt. Hier befindet sich ein Wanderwege-Netz aus 300 Kilometern rund um den See Stora Gla. Die ersten zehn Kilometer davon kennen wir schon, denn die sind wir bereits letzte Woche am Samstag spaziert, bevor wir unsere drei Hütten vor dem Einzug ausgemessen haben.

Heute sind wir auch wieder hingefahren und haben eine Wanderung gemacht. Immer wieder sind an den Wegen Plätze zum Grillen und Zelten, das ist auch im Naturreservat gegen eine geringe Gebühr möglich. Es gibt Windschutzhütten, Stellplätze für Wohnmobile und Vorräte von Feuerholz für Lagerfeuer. Angeln darf man sowohl vom Ufer, als auch vom Ruderboot aus, die Boote kann man sich einfach ausleihen. Die Wege sind insgesamt auch super zum Joggen oder Mountainbiken geeignet, und auf den Seen kann man mit dem Kanu fahren, auch dafür gibt es einen Verleih an der Campingplatz-Information.

Glaskogen Naturreservat

Heute sind wir, wie auch letztes Wochenende, ganz in die Mitte der Karte nach Lenungshammar gefahren und dort gestartet. Tupperdosen hatten wir diesmal leider keine dabei, die hätten wir sonst ziemlich schnell mit Blaubeeren und Preiselbeeren füllen können.

Feuerholz, Ruderboot und Wegmarkierungen entlang des Övre Gla

Zur Fika waren wir wieder daheim und haben zum Kaffee die Kekse von einer Nachbarin gegessen, die gegenüber von unserer Wiese eine Backstube betreibt und uns ein Willkommensgeschenk gemacht hat: Plätzchen und Vollkornsemmeln! Ihr Vater ist der Farmer, der für die Vorbesitzer hier am Grundstück auf dem Feld mit seiner Maschine immer den Rasen gemäht hat. Das kostet nichts, denn im Gegenzug nimmt er das gemähte Gras mit und verfüttert es. Das macht er für uns dann weiterhin.

Gerade wird der Holzofen das erste mal genutzt, wir machen Spiegeleier und kochen das Abendessen darauf. Es funktioniert super und ist sehr energiesparsam, weil wir dadurch mit etwa 4 bis 5 Holzscheiten den Herd und auch die Heizung für einen Abend ersetzen können.

Morgen fahren wir wieder nach Karlstad. Bis dann!

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