25) Sauna

Wir hatten schon vor längerer Zeit, als eine der ersten Entscheidungen hier, eine Outdoor-Infrarotsauna bestellt. Dadurch wollten wir eine weitere Möglichkeit haben, uns im Winter aufzuwärmen. Die fünf einzelnen Pakete waren bis zu 2×2 Meter groß und insgesamt fast 400 kg schwer. Sie wurden per Spedition auf einer Holzpalette geliefert, woraufhin wir sie erstmal verstauen und die Einzelteile trocken zwischenlagern mussten, weil der Untergrund noch nicht vorbereitet war.

Etwas später haben wir die Steinplatten aus dem Baumarkt besorgt und wollten sie, nachdem die Einfahrt mit Kies bedeckt war, als Fundament dort hinlegen. Allerdings war der Boden so uneben, dass wir die Hilfe von einem Nachbarn mit Traktor gebraucht haben, um ihn einigermaßen gerade zu kriegen. Das war dann aber auch geschafft.

Beim ersten Versuch, die Sauna aufzubauen, haben wir festgestellt, dass die Anleitung sowohl in der englischen als auch der deutschen Version leider unzureichend und fehlerhaft war, bzw. dass viele wichtige Arbeitsschritte darin gefehlt haben und in unserem Bausatz teilweise ganz andere Elemente enthalten waren, als in der Liste angegeben. Auch die Qualität erschien uns insgesamt nicht hoch. Wir waren kurz davor, alles zurückzusenden, was aber ebenfalls ziemlich kompliziert geworden wäre.

Mit einer Portion Frust und mit der Unterstützung des Kundenservice der schwedischen Firma haben wir dann doch beschlossen, nochmal einen Versuch zu starten, sobald das nächste Mal absehbar ist, dass es ein paar Stunden am Stück nicht regnet. Das war gestern der Fall.

Infrarotsauna

Endlich sind zumindest nicht mehr beide Terrassen vollgestellt mit Sauna-Teilen. Es ist noch nicht alles fertig und sie ist auch noch nicht an den Strom angeschlossen, aber zumindest steht sie! Die Dachschindeln, die Bank innen und weitere Einzelheiten machen wir dann bei nächster Gelegenheit fertig, daher schützt jetzt erstmal eine Plane die Holzteile vor Feuchtigkeit. Hoffentlich funktioniert dann alles gut und ist stabil! Fortsetzung im nächsten Beitrag.

Dorothee ist übrigens inzwischen rechtzeitig zum Beginn der Klimakonferenz in Glasgow angekommen. Sie ist die Strecke von Katrineholm aus mit dem E-Bike gefahren (EDIT: 2300 km), hat unterwegs ihren 71. Geburtstag gefeiert und wird jetzt vor Ort für den Umweltschutz demonstrieren. Ich habe großen Respekt vor dieser körperlichen und psychischen Leistung, das durchzuhalten! Hier ist ihr Blog-Beitrag, in dem sie ihre gesamte Reise ganz ausführlich schildert.

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