Bisher sind wir mit dem Auto einfach immer vorwärts auf unser Grundstück gefahren, haben einen Wendekreis gedreht und sind auch vorwärts wieder raus. Inzwischen ist jetzt im Herbst der Untergrund matschig geworden und es gibt schon richtige Rillen im Boden. Unsere Häuser liegen ja etwas ansteigend an einem Hügel, und das gesamte Regenwasser, das bergab läuft, sammelt sich dann unten an dieser Stelle. Bei Schnee sähe das wahrscheinlich nochmal anders aus. Für die Vorbesitzer war das kein Problem, da sie nur im Sommer hier waren.
Daher haben wir uns dazu entschlossen, einen 4 x 25 Meter langen Streifen als Einfahrt mit Kies bedecken zu lassen und dann nur noch rückwärts auf den neuen Parkplatz zu fahren. Die entsprechende Firma und das Kieswerk sind ganz in der Nähe, da kam ein Mitarbeiter vorgestern vorbei und hat die Gegebenheiten hier inspiziert.
Der Streifen muss dafür ca. 20 cm tief ausgehoben werden, dann wird ein Tuch untergelegt und darauf wird zuerst der grobkörnige Kies verteilt, und anschließend der feinere. Nach etwa einem Jahr schaut man, ob nochmal etwas aufgefüllt werden muss, falls es sich abgesenkt haben sollte. Zusätzlich wird noch eine Drainage aus Rohren am Rand entlang gelegt, um das Wasser zukünftig direkt in den Graben an der Straße zu leiten. Da Stromkabel anscheinend in 60 cm Tiefe liegen, haben sie kein Problem dargestellt.

Heute war es so weit: pünktlich um 7 Uhr kam der Bagger und hat dann bis 13 Uhr mehr oder weniger nonstop gearbeitet. Das Fahrzeug stand davor ganz in der Nähe, per Luftlinie nur 500 Meter entfernt, bei einem anderen Haus. Der Fahrer konnte den direkten Weg durch unseren Wald nehmen, so haben wir uns die Transportkosten für den Bagger gespart.
Direkt auf der anderen Straßenseite stand gestern nach Sonnenuntergang die Elchkuh, die oft abends hier ist, aber sonst immer eher näher am Waldrand bleibt. Sie hat sich beim Grasen nicht maßgeblich von uns stören lassen, während wir uns langsam bis auf ca. 30 Meter an sie herangeschlichen haben 🙂
4 Kommentare zu „22) Einfahrt“